Als ich vor 30 Jahren zum ersten Mal Ton in die Hand nahm, ahnte ich nicht, wie grundlegend dieser Moment mein weiteres Leben beein-flussen sollte. Anfangs arbeitete ich nur mit Steinzeug und beschäftigte mich mit dem Studium von "natürlichen Glasuren" aus Steinmehlen, Lehm und Pflanzenaschen. In dieser Zeit begegnete ich einigen alten Meistern wie Klaus Lehmann und Margarete Schott. Die Gespräche mit ihnen und die Ästhetik ihrer Gefäße und Glasuren berührten mich sehr tief und beeinflussen mein Schaffen bis heute. Durch japanische Freunde kam ich mit dem Zen-Buddhismus in Kontakt. Die Medita-tionen ließen mich immer tiefer die Einfachheit und die Schlichtheit des Natürlichen verstehen. Es ist ein Gefühl, das in allen meinen Arbeiten zum Ausdruck kommt. Die Versuche, bis an die Grenzen des Materials zu gehen, führten mich schließlich zum Porzellan. In der Raku-Technik kann ich meine Faszination im Spiel mit dem Feuer ausleben.
Diese Seiten bieten sowohl einen Einblick in meine eigene Arbeit mit Keramik, als auch meine gemeinsame Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Keramik, Gestaltung und Bildhauerei.

Peter Berz